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THEATERPROJEKT SUSANNA
Reformationsdrama zum Stadtjubiläum
  10.05.2006
 
Studierende der Fächer Germanistik, Sprechwissenschaft, Musikwissenschaft und Gesang der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben sich über drei Semester mit dem Drama Susanna (1536) von Paul Rebhun aus der Reformationszeit beschäftigt und eine Inszenierung im Frühneuhochdeutsch vorbereitet, die einen einmaligen Einblick in die Aufführungspraxis des 16. Jahrhunderts gestattet.

Die Aufführungen stellen u. a. einen Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum Halles dar. Sie sind in der Neuen Residenz im Residenz-Saal am 18. und 23. Mai sowie am 9. und 10. Juni 2006 in Halle zu erleben.

Mit dem Drama Susanna von Paul Rebhun wird eines der bedeutendsten protestantischen Schauspiele des 16. Jahrhunderts inszeniert. Susanna verkörpert frommen Gehorsam und festen Glauben und thematisiert zugleich weibliche Tugenden, die dem zeitgenössischen Idealbild der Frau entsprachen. Sie widersteht der Verführung von zwei bestechlichen, alten Richtern, wird verleumdet, verurteilt und durch Gottes Gerechtigkeit auf wundersame Art und Weise vom Tod errettet.

Die Idee zu diesem schönen Theaterprojekt stammt von Dr. Andrea Seidel, sie beschäftigt sich bereits seit einiger Zeit mit dem Drama des 16. Jahrhunderts und versucht über solche Vorhaben, die Studierenden an eine interdisziplinäre Zusammenarbeit heranzuführen (Germanistik und Sprechwissenschaft, Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft sowie verschiedene Fachwissenschaften z. B. Geschichte, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte).
Drei Wochen in der vorlesungsfreien Zeit im März wurden intensiv für die Proben genutzt, derzeit wird noch dreimal in der Woche bzw. an den Wochenenden geprobt.

Mitwirkende (20 Studierende und 2 Kinder): davon zwölf als Schauspieler, zwei Musiker (Geige), Chorleitung, musikalische Leitung, Kostüme, Technik, Gestaltung von Poster/Flyer (6)

Vorstellungen: 18. und 23. Mai, 9. und 10. Juni 2006
Ort der Aufführung: Neue Residenz im Residenz-Saal
Beginn: 20.30 Uhr
Eintritt: 5 Euro (ermäßigt 3 Euro für Studierende, Rentner etc.),
Karten an der Abendkasse bzw. Reservierung per
E-Mail: andrea.seidel@germanistik.uni-halle.de

Weitere Informationen:
Dr. Andrea Seidel
Germanistisches Institut
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 
  Ute Olbertz, 10.05.2006
 
     
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