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AUS DEM AKADEMISCHEN SENAT
Beschlüsse und Informationen der April-Sitzung 2007
  12.04.2007
 


Die erste Sitzung des Akademischen Senats im Sommersemester 2007 fand in Vertretung des Rektors – Prof. Dr. Wulf Diepenbrock vertrat die Universität im Aufsichtsrat des Klinikums – unter der Leitung des Prorektors für strategische Entwicklung, Prof. Dr. Bernd Six, statt.
Unter dem Punkt "Informationen des Rektorats" berichteten die Rektoratsmitglieder zum Stand der Verhandlungen zu den Zielvereinbarungen mit den Fakultäten, den Protest der Universität zum Personalentwicklungskonzept des Landes, den von HIS erstellten Bericht zum Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich 2004, die Zuerkennung des Ars legendi-Preises für exzellente Hochschullehre 2007 an Prof. Dr. Rolf Sethe (Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät) sowie die vom WZW erarbeiteten Grundsätze zur Förderung von Forschungsschwerpunkten/Kompetenzzentren in Sachsen-Anhalt.
Prof. Dr. Christoph Weiser schloss diesen TOP mit einem Dank an alle Mitwirkenden am Rande des Hochschulinformationstages 2007. Die Universitätsleitung schätzte die Veranstaltung sehr erfolgreich ein.

Senatsberichterstatter
Zur Verbesserung der Qualität von Berufungsverfahren und der geänderten Kompetenzen der Berufungsberatungskommission schlug das Rektorat vor, künftig Senatsberichterstatter einzusetzen. Diese Möglichkeit ergibt sich aus § 36 Abs. 6 HSG LSA. Der Senat folgte diesem Vorschlag.
Die Senatsberichterstatter sollen auf Vorschlag des Rektorats vom Senat für das jeweilige Verfahren bestimmt werden. Ihre Aufgaben bestehen darin, die Verfahren von Beginn an zu begleiten und dem Senat bei der Behandlung der Berufungslisten im Senat zu berichten. Sie sind berechtigt, als beratende Mitglieder an den Sitzungen der Berufungskommission, den Probevorträgen sowie den Sitzungen des Fakultätsrates, in denen zu den Berufungslisten beraten und beschlossen wird, teilzunehmen.
Die Aufgaben der Berufungsberatungskommission bleiben davon unberührt.
Die Nominierung der Senatsberichterstatter erfolgt mit der Entscheidung zur Zusammensetzung der entsprechenden Berufungskommissionen.

Aufnahmekapazitäten
Nach dem Kapazitätserlass hat die Universität die Aufnahmekapazitäten für zulassungsbeschränkte Studiengänge für das Studienjahr 2007/2008 bis zum 30. April zu beantragen. Die in diesem Zusammenhang ermittelten Zahlen sind dem Kultusministerium in einem Kapazitätsbericht zu übermitteln. Auf der Grundlage der Kapazitätsverordnung und in enger Abstimmung mit den Fakultäten wurden diese errechnet und gemäß § 67 Abs. 3 Ziffer 9 HSG LSA von den Senatoren beraten.

Ordnungen
Der Akademische Senat befasste sich außerdem mit der Promotionsordnung der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zur Erlangung des Grades Doktor der Wissenschaften. Die Änderungen der z. Zt. geltenden Ordnung stehen im Zusammenhang mit der Neuorganisation des Doktorandenstudiums, der Überarbeitung des Notensystems und der Einführung der kumulativen Dissertation. Seitens des Senats wurde eine positive Stellungnahme zur vorgelegten Regelung abgegeben. Gleichzeitig wurde die Notwendigkeit gesehen, allgemeine Bestimmungen zu erarbeiten, an denen sich alle Promotionsordnungen der Universität orientieren sollten. Noch im Sommersemester will der Senat entsprechende allgemeine Regelungen verabschieden.

Zum Wintersemester 2007/08 werden die Studienprogramme für die Lehramtsstudiengänge modularisiert. Dafür sind mit Beginn des Studiums die rechtskräftigen Studien- und Prüfungsordnungen vorzulegen. Um diesen Prozess zeitkonform zu gestalten, werden von den Bereichen, die Lehramtsstudierende ausbilden, gegenwärtig fachspezifische Studien- und Prüfungsordnungen erarbeitet. Die Erarbeitung erfolgt auf der Grundlage des Entwurfs einer Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Lehramtsstudiengänge und eines Musters für Fachspezifische Bestimmungen. Erst nach Verabschiedung der gesetzlichen Grundlage (VO über die 1. Staatsprüfung für Lehrämter) durch das Land wird sich der Senat nochmals mit der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung und den Fachspezifischen Bestimmungen befassen.
Die Senatskommission für Studium und Lehre informierte den Senat über diesen Prozess in einer entsprechenden Vorlage, die der Senat zur Kenntnis nahm.

Ausschreibungen und Berufungen
Der Senat befasste sich außerdem mit der Freigabe zweier Professuren zur Ausschreibung:
W3-Prof. "Anästhesiologie",
W3-Prof. "Experimentelle Physik (Nanostrukturierte Materialien)",
der Verabschiedung der Berufungslisten für folgende Professuren:
W1-Prof. "Präventive Ernährung",
W2-Prof. "Didaktik der Sozialkunde",
W2-Prof. "Ethnologie/Kulturvergleichende Soziologie",
W3-Prof. "Pharmazeutische Molekulare Biotechnologie"
und der Verleihung einer Honorarprofessur im Bereich der Naturwissenschaftlichen Fakultät III.

 

Kontakt: Katrin Rehschuh
E-Mail: katrin.rehschuh@verwaltung.uni-halle.de

 

 
  Ute Olbertz, 12.04.2007
 
     
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