Am 28. Februar 2007 traf sich der Akademische Senat
zu einer Sondersitzung, um zu dem ausführlichen Exzellenzantrag
"Laboratorium Aufklärung. Halle, Weimar-Jena und
die Gegenwart des langen 18. Jahrhunderts" im Rahmen
der Bundesexzellenzinitiative zu entscheiden.
Bereits im September 2006 sprachen sich die Senatoren dafür
aus, eine Antragsskizze gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität
Jena einzureichen, zu der nach der ersten Begutachtung durch
die DFG die Aufforderung erfolgte, einen ausführlichen
Antrag zu formulieren. Zum Inhalt des Clusters trug der
Sprecher auf hallescher Seite, Prof. Dr. Heinz Thoma,
vor.
Nach den Diskussionen sprachen sich die Senatoren dafür
aus, den Antrag gemeinsam mit der Universität Jena
einzureichen.
Die positive Bewertung des ausführlichen Antrages implizierte
das Votum des Senats dazu:
die W2-Professur "Fachdidaktik
Deutsch" (Philosophische Fakultät II) in eine
Professur zur Besetzung mit der Denomination "Wissenschaftsgeschichte
Geschichte der Wissenskommunikation" umzuwidmen
das Lehrangebot in der Fachdidaktik Deutsch wird
durch eine zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeiterstelle
abgedeckt,
die umgewidmete Professur strukturell in der Philosophischen
Fakultät II zu verankern,
die Wiederbesetzung der W3-Professur "Wirtschafts-
und Sozialgeschichte mit einem Schwerpunkt im 18. Jahrhundert",
die Umwidmung einer W3-Professur "Religionswissenschaft
mit Schwerpunkt im 18. Jahrhundert und der Gegenwart"
und
die Ausrichtung der W3-Professur "Neuere deutsche
Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt 17. bis 19. Jahrhundert"
auf das Clusterthema.