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AUS DEM AKADEMISCHEN SENAT
Beschlüsse und Informationen aus der Februar-Sitzung 2008
  14.02.2008
 


Der Akademische Senat der Martin-Luther-Universität trat am 13. Februar 2008 zu seiner 17. Sitzung zusammen.

Das Rektorat informierte den Senat über folgende Themen:

Geistes- und Sozialwissenschaftliches Zentrums (GSZ)
Der Rektor trug den letzten Stand zum GSZ vor. Aus der Antwort des Landesrechnungshofs auf die Stellungnahme des Kultusministeriums geht hervor, dass die Untersuchungen des KM zum Standort "Emil-Abderhalden-Straße/Ludwig-Wucherer-Straße" belastbar und nachvollziehbar sind. Jetzt müsse der Finanzausschuss des Landtages über das weitere Vorgehen entscheiden, so der Rektor.

Gespräch mit Finanzminister Jens Bullerjahn, den Rektoren und Kanzlern der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt
Am 11. Februar 2008 fand an der Universität ein Gespräch mit dem o. g. Personenkreis statt. Themen waren das Personalentwicklungskonzept des Landes und der Hochschulpakt 2020.

Sitzung des Kuratoriums der Universität am 3. März 2008
Prof. Dr. Wulf Diepenbrock informierte den Senat über den nächsten Sitzungstermin und die geplante Tagesordnung, die eine Behandlung folgender Themen vorsieht:
• Informationen,
• Rektoratsbericht 2006/2007,
• 2. Bericht der Medizinischen Fakultät zur Zielvereinbarung,
• Interne Zielvereinbarungen mit den Fakultäten,
• Einschreibesituation zum WS 2007/2008 / Doppelter Abiturjahrgang.

Universitätskrawatte
Der Kanzler stellte dem Senat die Universitätskrawatte vor, die ab dem 21. Februar 2008 im Uni-Shop erhältlich ist.

Förderprogramm des Landes außerhalb der Exzellenzinitiative
In der vergangenen Sitzung blieb die Frage nach dem Umfang des Programms offen. Prorektor Joachim Ulrich teilte dazu mit, dass von ca. 2 Mio. € pro Jahr für Projektanträge aller Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts auszugehen ist.

Prorektor Christoph Weiser gab einen Bericht zur Verwendung der Langzeitstudiengebühren. 2007 wurden ca. 800 000 € eingenommen, die für die Verbesserung der Lehre auf der Grundlage von Anträgen der Fakultäten vergeben wurden.

Graduiertenkolleg
Dem Antrag auf Einrichtung des Graduiertenkollegs "Konstitutionelle Grundlagen globalisierter Finanzmärkte – Stabilität und Wandel" entsprachen die Senatoren.
Das Graduiertenkolleg wird gemeinsam mit der Universität Jena getragen. Es hat das Ziel, besonders qualifizierten Doktoranden die Möglichkeit zu geben, ihre Dissertation auf dem Gebiet des Geld- und Währungswesens mit den Schwerpunkten "Monitärer Ökonomie", "Finanzökonomie" sowie "Geld-, Währungs- und Notenbankrecht" anzufertigen.
Das Kolleg steht den Fachgebieten Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften offen. Die Besonderheit des Kollegs besteht darin, dass es vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaften gefördert wird und es sich nicht um ein DFG-Projekt handelt.

Sonder-Senatssitzung
Zu den vorgelegten Berichten "Rektoratsbericht im Rahmen der Evaluation der Zielvereinbarung" und dem "2. Bericht der Medizinischen Fakultät zur Zielvereinbarung" verständigten sich die Senatoren auf einen gesonderten Termin.
In einer Sonder-Senatssitzung am 29. Februar 2008 werden die Senatoren diskutieren. Der Rektor forderte im Interesse der effizienten Gestaltung dieser Sitzung um schriftliche Stellungnahmen im Vorfeld.

Weitere Entscheidungen des Akademischen Senats bezogen sich auf:
• den Abschluss des Kooperationsvertrags mit dem
Hallischen Institut für Medien (HIM)
,
• die Änderung der Wahlordnung,
• 33 Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnungen für Lehramtsstudiengänge,
• die Gebührenordnung für den Masterdiengang Medizin – Ethik – Recht,
• die Berufungslisten für die W3-Professur "Allgemeine Zoologie" und die W3-Professur "Molekulare Physiologie und Zellbiologie der Pflanzen",
Änderungen der Zusammensetzung von Kommissionen,
• eine Ehrenpromotion der Medizinischen Fakultät und
• die Ergänzung der Liste der Gastprofessuren für das Sommersemester 2008.

 

Kontakt: Katrin Rehschuh
E-Mail: katrin.rehschuh@verwaltung.uni-halle.de

 

 
  14.02.2008
 
     
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