Der Akademische Senat der Martin-Luther-Universität
trat am 13. Februar 2008 zu seiner 17. Sitzung zusammen.
Das Rektorat informierte den Senat über folgende Themen:
Geistes- und Sozialwissenschaftliches Zentrums (GSZ)
Der Rektor trug den letzten Stand zum GSZ vor. Aus der Antwort
des Landesrechnungshofs auf die Stellungnahme des Kultusministeriums
geht hervor, dass die Untersuchungen des KM zum Standort
"Emil-Abderhalden-Straße/Ludwig-Wucherer-Straße"
belastbar und nachvollziehbar sind. Jetzt müsse der
Finanzausschuss des Landtages über das weitere Vorgehen
entscheiden, so der Rektor.
Gespräch mit Finanzminister Jens Bullerjahn, den
Rektoren und Kanzlern der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt
Am 11. Februar 2008 fand an der Universität ein Gespräch
mit dem o. g. Personenkreis statt. Themen waren das Personalentwicklungskonzept
des Landes und der Hochschulpakt 2020.
Sitzung des Kuratoriums der Universität am 3. März
2008
Prof. Dr. Wulf Diepenbrock informierte den Senat über
den nächsten Sitzungstermin und die geplante Tagesordnung,
die eine Behandlung folgender Themen vorsieht:
Informationen,
Rektoratsbericht 2006/2007,
2. Bericht der Medizinischen Fakultät zur Zielvereinbarung,
Interne Zielvereinbarungen mit den Fakultäten,
Einschreibesituation zum WS 2007/2008 / Doppelter
Abiturjahrgang.
Universitätskrawatte
Der Kanzler stellte dem Senat die Universitätskrawatte
vor, die ab dem 21. Februar 2008 im Uni-Shop erhältlich
ist.
Förderprogramm des Landes außerhalb der Exzellenzinitiative
In der vergangenen Sitzung blieb die Frage nach dem Umfang
des Programms offen. Prorektor Joachim Ulrich teilte dazu
mit, dass von ca. 2 Mio. € pro Jahr für Projektanträge
aller Forschungseinrichtungen Sachsen-Anhalts auszugehen
ist.
Prorektor Christoph Weiser gab einen Bericht zur Verwendung
der Langzeitstudiengebühren. 2007 wurden ca. 800
000 € eingenommen, die für die Verbesserung der
Lehre auf der Grundlage von Anträgen der Fakultäten
vergeben wurden.
Graduiertenkolleg
Dem Antrag auf Einrichtung des Graduiertenkollegs "Konstitutionelle
Grundlagen globalisierter Finanzmärkte Stabilität
und Wandel" entsprachen die Senatoren.
Das Graduiertenkolleg wird gemeinsam mit der Universität
Jena getragen. Es hat das Ziel, besonders qualifizierten
Doktoranden die Möglichkeit zu geben, ihre Dissertation
auf dem Gebiet des Geld- und Währungswesens mit den
Schwerpunkten "Monitärer Ökonomie",
"Finanzökonomie" sowie "Geld-, Währungs-
und Notenbankrecht" anzufertigen.
Das Kolleg steht den Fachgebieten Rechtswissenschaften und
Wirtschaftswissenschaften offen. Die Besonderheit des Kollegs
besteht darin, dass es vom Stifterverband für die deutsche
Wissenschaften gefördert wird und es sich nicht um
ein DFG-Projekt handelt.
Sonder-Senatssitzung
Zu den vorgelegten Berichten "Rektoratsbericht
im Rahmen der Evaluation der Zielvereinbarung"
und dem "2. Bericht der Medizinischen Fakultät
zur Zielvereinbarung" verständigten sich die
Senatoren auf einen gesonderten Termin.
In einer Sonder-Senatssitzung am 29. Februar 2008
werden die Senatoren diskutieren. Der Rektor forderte im
Interesse der effizienten Gestaltung dieser Sitzung um schriftliche
Stellungnahmen im Vorfeld.
Weitere Entscheidungen des Akademischen Senats bezogen
sich auf:
den Abschluss des Kooperationsvertrags mit dem
Hallischen Institut für Medien (HIM),
die Änderung der Wahlordnung,
33 Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnungen
für Lehramtsstudiengänge,
die Gebührenordnung für den Masterdiengang
Medizin Ethik Recht,
die Berufungslisten für die W3-Professur
"Allgemeine Zoologie" und die W3-Professur
"Molekulare Physiologie und Zellbiologie der Pflanzen",
Änderungen der Zusammensetzung von Kommissionen,
eine Ehrenpromotion der Medizinischen Fakultät
und
die Ergänzung der Liste der Gastprofessuren
für das Sommersemester 2008.