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AUS DEM AKADEMISCHEN SENAT
  17.02.2006
 
Der Akademische Senat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg befasste sich in seiner Sitzung am 15. Februar 2006 mit folgenden Themen:

Rektor Wilfried Grecksch begrüßte Karl Schmeier und Bertolt Marquardt als neue Mitglieder des Senats in der Statusgruppe der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiter. Beide agierten in der laufenden Legislaturperiode bereits mehrfach als Vertreter.
Die bisherigen Mitglieder des Senats, Hans-Ullrich Spannaus und Ilka Hammer - beide ab dem 1. Januar 2006 im Zusammenhang mit dem Hochschulmedizingesetz dem Klinikum zugeordnet - können keine Rechte mehr ausüben, die sich auf die Hochschule beziehen. Deshalb waren sie im Senat durch die Vertreter zu ersetzen.

Darüber hinaus verabschiedete der Rektor den Senator und Alt-Rektor Prof. Dr. Reinhard Kreckel und bedankte sich für die langjährige Mitarbeit im Senat in den unterschiedlichsten Funktionen, als Dekan des Fachbereichs Geschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften, als Prorektor für Struktur und als Rektor.
Reinhard Kreckel feierte im November 2005 seinen 65. Geburtstag und scheidet zum Ende des Wintersemesters 05/06 aus der Universität aus. Seine Tätigkeit als Direktor des Instituts für Hochschulforschung in Wittenberg wird er weiter fortsetzen.

In dem obligatorischen Punkt "Informationen des Rektorats" berichtete Prorektor Hans-Joachim Solms über den Stand der Diskussionen zur internen Mittelverteilung. Die Verabschiedung der Kriterien für die Aufteilung der Finanzen ist für die April-Sitzung angekündigt.

Der Rektor gab eine Zwischeninformation zur Auswertung der Exzellenzinitiative. Nach Ankündigungen der DFG soll eine detaillierte Auswertung zu den eingereichten Anträgen noch im Februar erfolgen. Über Ergebnisse wird die Universitätsleitung im April-Senat berichten.

Dow wird seine Förderung auf der Grundlage des bestehenden Kooperationsvertrages auch 2006 fortsetzen. Neben der Unterstützung des Projekts "Experimentelles Lernen" im Bereich der Chemie-Didaktik ist beabsichtigt, auch die Leistungsstipendien nach einer Bewertung fortzuführen - so Prof. Dr. Grecksch.
Der Rektor machte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich auf das Praktikumsangebot aufmerksam. Dow bietet Ingenieuren und Chemikern zahlreiche Möglichkeiten, in der Praxis tätig zu werden.
Unter der Internetadresse: http://www.dow.com/careers/studentjobs.htm finden alle Interessierten nähere Informationen.

Prof. Dr. Johann Behrens legte den Senatsmitgliedern seinen Bericht als Beauftragter des Senats für Personen mit Behinderungen vor und erläuterte die Schwerpunkte seiner Tätigkeit, die der Senat zur Kenntnis nahm.

Im Zusammenhang mit der Neustrukturierung der Universität und der Etablierung des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums zum 1. September 2006 war es in Vorbereitung der Wahlen erforderlich, die Satzung des Zentrums für Ingenieurwissenschaften zu diskutieren und zu verabschieden. Der vorgelegte Satzungsentwurf wurde in schwierigen, aber vertrauensvollen Gesprächen zwischen dem Rektorat und dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften ausgehandelt. Um den Studierenden Rechtssicherheit, z. B. bei Zeugnisbelangen, zu geben, wurde noch in der Sitzung eine Ergänzung vorgenommen. Mit dieser Änderung verabschiedete der Senat die Satzung, die demnächst im Amtsblatt der Universität erscheinen wird.

Weitere Punkte der Senatsdebatte betrafen die:

· Verabschiedung einer überarbeiten Fassung der Habilitationsordnung der Medizinischen Fakultät. Die damit im Zusammenhang stehenden Änderungen betrafen die Formulierungen zu den Grundsätzen und der Voraussetzung zur Habilitation.
· Ergänzung der Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät. Mit der Satzungsänderung wurde das Fach Katholische Religion in den Fächerkatalog für den Fachbereich Geschichte, Philosophie und Sozialwissenschaften aufgenommen.
· Freigabe von Stellen zur Ausschreibung und Bestätigung der Berufungskommissionen. Es handelte sich hierbei um die W2-Professur "Praktische Informatik (Algorithmen und Datenstrukturen)", die W3-Profesur "Pharmazeutische molekulare Biotechnologie", die W2-Professur "Ethnologie/Kulturvergleichende Soziologie" und die W3-Professur "Pflanzenbiochemie und -biotechnologie" (gemeinsame Berufung mit dem IPB).
· Berufungen
Folgende Berufungslisten wurden verabschiedet:

- W3 "Evangelische Religionspädagogik"
- W3 "Makromolekulare Chemie"
- W3 "Experimentelle Physik - Nanostrukturierte Materialien"

· Evaluierung einer Juniorprofessur
· Liste der Vertretungsprofessuren und Gastprofessuren für das Sommersemester 2006
· Zusammensetzung der Gremien zu den Wahlen und die
· Nominierung der Vertreter für den Verwaltungsrat des Studentenwerks auf der Grundlage des neuen Studentenwerksgesetzes. Prof. Dr. Hans Lilie, Dr. Martin Hecht und Jan Wioland werden die Universität künftig in diesem Gremium repräsentieren.

Abschließend verständigte sich der Senat über die Sitzungstermine im Sommersemester.

 
  17.02.2006
 
     
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