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ZUKUNFTSFÄHIGKEIT MITTELDEUTSCHER UNIVERSITÄTEN
Auftaktveranstaltung der Symposienreihe "Der junge Luther"
  9.01.2007
 
Die Geschichte einer Universität ist wie das Leben eines Menschen: Es wächst aus den ererbten Anlagen empor und gestaltet sich in der immerwährenden Zwiesprache mit seiner Umwelt als eine geprägte Form, die sich aktiv entwickelt.

Zukunftsfähigkeit mitteldeutscher Universitäten

Die Mitteldeutsche Gesellschaft der Iurisprudenz lädt zur Auftaktveranstaltung der Symposienreihe "Der junge Luther" im Rahmen der Reformationsdekade sehr herzlich ein, über das Thema "Zukunftsfähigkeit mitteldeutscher Universitäten" nachzudenken und damit die Reformationsdekade wissenschaftlich beginnen zu lassen.

Das Jahr 2017 steht im Blickfeld der Öffentlichkeit. Dabei werden die verschiedenen Auswirkungen der Reformation unterschiedlich beleuchtet.

Es ist wichtig, die Feierlichkeiten anlässlich des Reformationsjubiläums als eine internationale Begegnung zu gestalten und auch Chancen für regionale und überregionale Impulse zu gewinnen. Der fünfhundertste Jahrestag des Thesenanschlages vom 31. Oktober 1517 soll nicht ausschließlich als besonderes protestantisches Ereignis verstanden werden, sondern für jeden erlebbar sein.

Wie die Historie und die Tradition die Zeit(en) überlebt(e) und wie die Universität die Traditionen und die Geschichte lebt(e), sind Gedanken, zu deren Beantwortung und Fortführung alle Interessierten zur Auftaktveranstaltung der Reformationsdekade am Freitag, 12. Januar 2007 um 18 Uhr, in das Auditorium Maximum der Leucorea in die Lutherstadt Wittenberg sehr herzlich eingeladen sind.

Diese Veranstaltung ist Bestandteil einer zehnteiligen Diskussionsrunde, die in jedem Jahr ein Gebiet aus dem Wirkungsfeld des großen Reformators, des Theologen und Gesellschaftswissenschaftlers, des Politikers und Familienvaters, des Lehrers und Musikers ..., beleuchten möchte und die Bevölkerung durch individuellen Bezug Luthers Aktionsfelder auf die heutige Zeit, für das Reformationsjubiläum im Jahre 2017 sensibilisieren möchte. Die Schirmherrschaft hat Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, übernommen.
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Europa-Union Deutschland organisiert.

Impulsreferate werden Vertreter aus Hochschule, Politik und Wirtschaft halten. Bevor folgende Referenten im Anschluss mit den Gästen in eine Diskussion treten werden.

Mark Scheland
Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika in Leipzig

Peter Greisler
Ministerialdirigent des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,
Unterabteilungsleiter Hochschulen

Professor Dr. rer. nat. habil. Dr. h. c. Reinhard Neubert
Projektleiter Univations,
Innovations- und Gründernetzwerk an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt

Dr. Ralf-Torsten Speler
Leiter der Zentralen Kustodie der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg

Professor Dr. Udo Sträter
Rektoratsbeauftragter für das Reformationsjubiläum 2017,
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Martin Luthers reformatorisches Programm blieb auch für die (Volks-) Bildung nicht ohne Veränderungen. Diese Bildungsreform ist auf sein Glaubensverständnis zurückzuführen und ist Ausdruck seiner Rechtfertigungslehre. Allein durch das Wort der Heiligen Schrift ist der Weg der Vergebung der Sünden möglich - die Bibelkenntnis und die Auslegung der Heiligen Schrift erfordern die Fähigkeit des Lesens, so dass die allgemeine Volksbildung als Voraussetzung der beständigen und unabhängigen Glaubensfestigkeit der christlichen Religion, als ein wesentlicher Antrieb Luthers energischen Agierens in diesem Bereich angesehen werden kann.

Dass die Lutherstadt Wittenberg als der Bildungsstandort des 16. Jahrhunderts und dass William Shakespeare in "Hamlet" seinen Dänenprinzen Christian an der "Hohen Schul zu Wittenberg" studieren lässt, ist hierbei nur ein Beleg für die Bekanntheit und Wertschätzung Wittenbergs als Bildungsstadt. Die Überlegungen einer Revitalisierung dieser Ressourcen für die Lutherstadt als Bildungsstandort, sind für die Mitteldeutsche Gesellschaft Anlass, die Auftaktveranstaltung dieser Symposienreihe "Der junge Luther" zum Thema "Zukunftsfähigkeit mitteldeutscher Universitäten" zu gestalten.

Mitteldeutsche Gesellschaft der Jurisprudenz
Nathanael R. Lipinski
Präsident
E-Mail: lipinski@mdgi.de

Friedrich Johannes Hörnicke
Veranstaltungsmanagement
E-Mail: hoernicke@mdgi.de

(mdgi, Dezember 2006)

 
  Ute Olbertz, 9.01.2007
 
     
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