Das MLU-Gründungsprojekt LogoCODE der beiden Diplomdesigner
Oliver Bunke und Mirko Kisser wurde am 6. September im Technikmuseum
Magdeburg als Sieger der zweiten Runde des Businessplanwettbewerbs
Sachsen-Anhalt 2007 geehrt. LogoCODE setzte sich damit gegen
eine Konkurrenz von 57 Gründungsvorhaben aus der Region
durch. Das Projekt beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung
von Matrix-Codes und ihrer Einbindung in multimediale Konzepte.
Mit ihrem Sieg haben die Jungunternehmer nun beste Chancen,
auf dem konkurrenzlastigen Markt der Kommunikationstechnologien
Fuß zu fassen.

Gruppenbild mit dem Gewinnerteam LogoCODE (Mitte) bei
der Preisverleihung
in Magdeburg.
LogoCODE Ein Erfolgsprojekt der Gründungsförderung
LogoCODE ist das beste Beispiel des erfolgreichen ganzheitlichen
Ansatzes der Gründungsförderung der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg (MLU). Die beiden Jungunternehmer lernten
sich 2005 bei einer Gründerakademie des Hochschulgründernetzwerks
UNIVATIONS kennen, erkannten zahlreiche Schnittstellen in
ihren bisherigen Arbeiten und entschlossen sich zu einer
Zusammenarbeit. Seit Anfang 2007 werden sie nun durch das
Förderprogramm EXIST-Seed (jetzt: Gründerstipendium)
finanziell unterstützt. Außerdem wurde das Gründungskonzept
vom Projektträger Jülich mit der selten vergebenen
vollen Punktzahl bewertet. UNIVATIONS hat LogoCODE in dieser
ersten Phase hinsichtlich des Unternehmensaufbaus beraten
und betreut. Nun übernimmt das Gründerprojekt
Scidea die Unterstützung von LogoCODE in mehrfacher
Hinsicht: Scidea begleitet LogoCODE bei der Entwicklung
eines Prototypen, stellt Inkubatorräume im MMZ zur
Verfügung und bietet Hilfestellung bei der weiteren
Finanzmittelbeschaffung und Vermarktung.

Die beiden Logo-CODE Geschäftsführer Oliver
Bunke und Mirko Kisser
Der Wettbewerb
Der Businessplanwettbewerb Sachsen-Anhalt, für den
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff die Schirmherrschaft
übernommen hat, ist eine Maßnahme der ego.-Existenzgründungsoffensive.
Das Projekt wird vom Land Sachsen-Anhalt und der Europäischen
Union (ESF) unterstützt. Träger ist die Hochschule
Magdeburg-Stendal (FH). Die Teilnahme ist branchenunabhängig
und steht auch bereits gegründeten Unternehmen offen,
sofern sie noch nicht länger als fünf Jahre existieren.
Das dreistufige Verfahren sieht in der ersten Runde die
Einsendung eines Ideenpapiers vor. In der zweiten Runde
wird der kleine und in der dritten Runde der finale Businessplan
von den Teilnehmern eingereicht. Eine Fachjury nimmt daraufhin
jeweils die Bewertung und Kürung der Sieger vor.
Der ganzheitliche Ansatz der Gründungsförderung
der MLU
Im ganzheitlichen Ansatz der Gründungsförderung
agiert das IIE Institut für Entrepreneurship GmbH,
An-Institut der MLU, als Koordinator der Unterprojekte futurego,
UNIVATIONS und Scidea. Die Programme unterscheiden sich
sowohl hinsichtlich ihrer Zielgruppen als auch in den Zielsetzungen.
Während sich futurego ausschließlich an Schüler
richtet und unternehmerisches Denken in jungen Köpfen
fördert, unterstützt UNIVATIONS Studierende und
Absolventen. Das Projekt ist mittlerweile zu einer bekannten
Marke der Gründerförderung avanciert. Mit Gründerakademien
und einer virtuellen Gründercommunity hat UNIVATIONS
sowie on- als auch offline ein Forum für potenzielle
Existenzgründer und Hochschul-Spin-Offs geschaffen.
Scidea richtet sich als drittes Gründerprojekt an wissenschaftliche
Mitarbeiter und Doktoranden sowie Wirtschaftsvertreter.
Ziel ist es, im Rahmen von Innovationsforen Vertreter aus
Wissenschaft und Wirtschaft an einem Tisch zu vereinen und
innovative Ideen zu generieren, die dann in Inkubatoren
erprobt und marktfähig gemacht werden. Die Konzentration
liegt vornehmlich auf den regional innovationsstarken Wirtschaftsbereichen:
Bio- und Nanotechnologie, Chemie und neue Werkstoffe, Solartechnik,
Automotive sowie Kreativwirtschaft.
Kontakt:
Scidea Innovative Gründungen aus der Wissenschaft
Dr. Susanne Hübner
Weinbergweg 23
06120 Halle
Tel.: 0345 55-22940
Fax: 0345 55-22942
E-Mail: susanne.huebner@scidea.de