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KLAPPE, DIE ZWEITE
MUK-Studenten drehen Krimi-Reihe
  04.04.2006
 
Mord, Erpressung, Intrigen, viele Verdächtige und zwei überaus engagierte Kommissare, die den Fall letztlich doch noch lösten. So endete 2005 die erfolgreiche Uni-Soap "Unistadt - ein Campus voller Leben", die von Studierenden der Medienwissenschaften geplant und gedreht wurde. Ihren Nachfolger findet die Serie nun in einer Krimi-Reihe. Am vergangenen Montag starteten die Dreharbeiten in Leipzig in Kooperation mit der Fernsehakademie Mitteldeutschland (FAM) und der Theaterfabrik Sachsen.


Muk-Studentin Antje Büschleb und Aufnahmeleiter Frank Lindner
Fotos (2): Paolo Schubert

"Es handelt es sich nicht um eine Fortsetzung im wörtlichen Sinn", erklärt Manja Rothe, die das Projekt betreut. Zwar habe man mit der letzten Folge der Soap einen schönen Übergang zum Krimi-Genre geschaffen, doch seien die Serieninhalte und die Darsteller - bis auf die Kommissare - völlig andere. "Unsere Studierenden mussten sich im Vorfeld erst einmal mit den theoretischen Grundlagen auseinandersetzen. Geklärt wurde, was ein Krimi überhaupt ist, wie man ihn aufbauen kann und welchen Umfang das Endergebnis haben soll. In den darauffolgenden Wochen sei im Rahmen eines Seminars das Drehbuch geschrieben worden. Viel Zeit habe das Team vor allem für die Entwicklung einer Dramaturgie und der Motivationen für die einzelnen Charaktere benötigt. Heraus kam ein fast 70-seitiges Drehbuchmanuskript, an dem 30 Studierende mitgearbeitet haben.

"Als Drehort nutzen wir die Räumlichkeiten der Theaterfabrik Sachsen. Ihre Flure und Hallen bieten ideale Bedingungen für fast alle der geplanten Szenen", meint die Medienwissenschaftlerin. Auch die Darsteller stammen aus der Theaterfabrik. "Alles Profis", verdeutlicht sie, das wolle man auch bei diesem Dreh nicht anders handhaben.
Den Dreh und den Schnitt übernehmen Mitarbeiter und Auszubildende der Fernsehakademie. Diese Einrichtung bietet nach Ansicht Rothes ideale technische Voraussetzungen und optimale Möglichkeiten. Für noch mehr Professionalität sorgt Peter Hill. Er wurde für dieses Projekt als Regisseur engagiert. Durch seine langjährigen Regieerfahrungen, die er bei verschiedenen Fernsehproduktionen gesammelt habe, könne gerade er am Set ein professionelles Arbeitsklima schaffen. "Klare Ansagen, Druck und Stress. Das gehört dazu und so lassen sich am ehesten brauchbare Ergebnisse erzielen", weiß Rothe.
Die Dreharbeiten für die erste Folge werden noch bis Juni andauern. Ob die Reihe wieder über einen Fernsehkanal ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.

Weitere Informationen:
Manja Rothe M. A.
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften
MMZ, Mansfelder Str. 56
06109 Halle (Saale)
Telefon: 0345 55-23630
E-Mail: manja.rothe@medienkomm.uni-halle.de

(Paolo Schubert, 4.04.2006)

 
  Ute Olbertz, 04.04.2006
 
     
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