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MOOT COURT TEAM DER JURISTISCHEN FAKULTÄT
FÜR FINALRUNDE IN GENF QUALIFZIERT

  23.03.2004
 
Ein Team von vier Studierenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat sich für die Teilnahme an der Finalrunde der ELSA Moot Court Competition on WTO Law qualifiziert. Die Finalrunde des in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstalteten englischsprachigen Moot Court zum Welthandelsrecht findet vom 20. bis 25. April in Genf am Sitz der Welthandelsorganisation (WTO) statt.

Der in diesem Jahr im Rahmen des ELSA WTO Moot Court zu bearbeitende Fall behandelt Probleme der Vereinbarkeit regionaler Wirtschaftsräume mit dem Welthandelsrecht. Es handelt sich um ein Thema, das aktuell - beispielsweise im Zusammenhang mit der Erweiterung der EU - von großer praktischer Relevanz ist. Der Wettbewerb teilt sich in eine schriftliche und eine mündliche Runde. Zunächst müssen die teilnehmenden Teams zu dem Fall Memorials (Schriftsätze) verfassen. Mit diesen können sie sich dann für die Finalrunde in Genf, die in den Räumen der WTO stattfindet, qualifizieren. Die Teams müssen dort vor einem fiktiven Panel, besetzt mit Experten des internationalen Wirtschaftsrechts, plädieren.

Bei der Premiere des ELSA WTO Moot Court im vergangenen Jahr feierte das Team der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität einen großen Erfolg. Zunächst konnte es sich mit dem als weltweit bestem Memorial bewerteten Schriftsatz für die Endrunde qualifizieren. In Genf gelang es dem halleschen Team - als einzigem aus einem nicht-englischsprachigen Land - neben seinen vielfach bereits ein Postgraduiertenstudium absolvierenden Kommilitonen von der New York University School of Law, dem King's College London und dem University College London das Halbfinale zu erreichen. Erst dort unterlag es in einer auf hohem Niveau ausgetragenen Verhandlung nur knapp dem Team aus New York. Überdies erhielt eine Mitstreiterin des Teams für ihre überzeugenden Auftritte als Anwältin den Preis als viertbeste Rednerin unter den insgesamt 46 teilnehmenden Studierenden. Damit sind die Ziele für das diesjährige Team der halleschen Studierenden hoch gesteckt.

Die erste Hürde haben Verena Kathrin Ritz, Alexander Struewe (beide 3. Semester Jura), Stefan Schulze (5.Semester Jura) und Matthias Bickel (Studiengang Wirtschaftsrecht) bereits genommen: Sie haben sich mit ihren Schriftsätzen für die Teilnahme an der Finalrunde in Genf qualifiziert. Insgesamt nahmen knapp 50 Teams aus ganz Europa, Australien, den USA und Indien am Wettbewerb teil, von denen sich nur 16 für die mündliche Runde qualifizieren konnten. Nun heißt es für die halleschen Studierenden, sich intensiv auf die Pleadings in Genf vorzubereiten, denn die Konkurrenz wird wieder groß sein. Unterstützt werden die Studierenden dabei von Kevin Koh und Bernhard Kluttig. Beide sind wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Christian Tietje, LL.M.) und der dortigen Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht.

Kontakt:
Prof. Dr. Christian Tietje, LL.M.
Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht
Juristische Fakultät, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Tel.: 0345 55-23180
E-Mail: tietje@jura.uni-halle.de

 
  Ute Olbertz, 23.03.2004
 
     
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