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SONNIGE AUSSICHTEN
Feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden
  20.10.2006
 

Peppige Töne und ermunternde Worte, frische Mode und strahlender Sonnenschein - zur Begrüßung ihrer neuen Studierenden zeigte sich die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Donnerstag, 19. Oktober 2006, von ihrer besten Seite.


Gelungener Start: Wie diese beiden neuen Studentinnen freuten sich auch die anderen Erstsemester über eine kurzweilige Immatrikulationsfeier und diverse Begrüßungsgeschenke (BILDERGALERIE).
Foto: Norbert Kaltwaßer

Auf dem Weg zum Glas Sekt verlieh Carolin Rücknagel ihrer Begeisterung Ausdruck: "Die Feier war nicht zu steif, nicht zu lang, und sie hat gezeigt, was man an der Universität schaffen kann", sagte die 19-Jährige, die gerade mit ihrem Pharmazie-Studium begonnen hat. Zusammen mit 500 Kommilitonen hatte sie die Feierliche Immatrikulation im großen Hörsaal des Auditorium Maximum verfolgt. Voll besetzt waren auch zwei weitere Hörsäle, in die die Feier per Video übertragen wurde.

Es waren dementsprechend viele wippende Füße zu sehen, als um 11 Uhr die UNI-BIGBAND mit peppigen Klängen die Festveranstaltung eröffnete. Der anschließende Applaus fiel stürmisch aus. Der Rektor der Universität, Prof. Dr. Wulf Diepenbrock, zeigte sich in seiner Begrüßung erfreut, dass 2300 neue Studierende den Weg an die Alma mater halensis et vitebergensis gefunden haben. Er hieß sie willkommen in der Freiheit von Forschung und Lehre, "in einem neuen Kosmos", in dem sie navigieren lernen müssten. "Große Herausforderungen und faszinierende Aufgaben liegen vor Ihnen", sagte Diepenbrock.

Rückschläge seien dabei nicht ausgeschlossen, betonte der Festredner Ulf-Marten Schmieder: "Es wird der Tag kommen, an dem Sie geschockt sind", sagte der Projektleiter des Innovations- und Gründernetzwerks UNIVATIONS Sachsen-Anhalt. Er sprach aus Erfahrung: Schmieder hat an der Martin-Luther-Universität Betriebswirtschaftslehre studiert und berichtete über äußerst komplizierte Algebra-Formeln und nicht bestandene Prüfungen. In solchen Situationen gelte es, durchzuhalten, auch mithilfe seiner Kommilitonen, sagte Schmieder. In seinem Vortrag, überschrieben mit der Frage "Studienplatz erhalten - was nun?", machte der Unternehmer den neuen Studierenden Mut, die interessante Zeit des Studiums bestmöglich zu nutzen.

Dass dazu auch das Freizeitvergnügen gehört, hatten zuvor sowohl die Bürgermeisterin der Stadt Halle, Dagmar Szabados, als auch der Allgemeine Sprecher des Studierendenrates, Nathanael R. Lipinski, unterstrichen. Deutlich wurde bei ihren Ansprachen zudem: Stadt und Universität leben nicht zuletzt von der Vitalität der Studierenden. Lipinski schloss seine Rede mit einem abgewandelten Präsidenten-Zitat: "Frage nicht, was die Universität für dich tun kann, frage, was du für die Universität tun kannst."

Dass sich gute Leistung auszahlt, zeigten die Preisverleihungen im Rahmen der Immatrikulationsfeier. Der Anton-Wilhelm-Amo-Preis wurde dem Diplom-Biologen René Keil und dem Diplom-Physiker Steven Walczak verliehen, der DAAD-Preis für ausländische Studierende ging an Samuel Oppong Kyeremateng aus Ghana, der den Master-Studiengang Applied Polymer Science belegt und sich in einer westafrikanischen Studierenden-Gruppe engagiert.

Vor den Hörsälen gab es dann für jeden Studierenden ein Glas Sekt von Rotkäppchen. Draußen duftete es bereits verlockend nach Bratwürsten und Waffeln, auf dem Universitätsplatz verbreitete sich spätsommerliches Flair. Beste Voraussetzungen auch für die Modenschau auf der Bühne, bei der unter anderem die neue Uni-Kollektion präsentiert wurde. Nicht wenige Erstsemester wurden kurz darauf mit Einkaufstüten vom Uni-Shop gesichtet.

Carsten Heckmann, 19.10.2006

 
  Ute Olbertz, 20.10.2006
 
     
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