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AM HIT IN DER UNI UNTERWEGS
Hochschulinformationstag am 16. März 2006 in Halle
  17.03.2006
 
Halb 10 am Universitätsplatz. Dichtes Gedränge herrscht in den Gängen des Audimax-Komplexes. Auszubildende, Lehrer, Schüler und Eltern orientieren sich schon einmal an den im Haus aufgebauten Informationsständen oder warten geduldig, bis es in der Schlange weitergeht. Nur langsam gelangt man in den Hörsaal, in dem die Eröffnungsveranstaltung stattfinden soll.

Auch Sabrina in der Menge. Sie zählt zu den Interessenten, die bisher noch nicht mit der Uni in Kontakt gekommen sind. Sie ist 18, Abiturientin und mit Freunden aus dem Burgenlandkreis angereist. Was sie nach den Prüfungen macht, weiß sie noch nicht so genau. Eine Ausbildung sei schon nicht schlecht. Studieren wolle sie vielleicht auch. Informieren solle da ja weiterhelfen und dafür biete der HIT das geeignete Forum.

Anika, Ariane, Christian, Sabrina und Catja (v.l.n.r.) kamen aus dem Kreis Nebra zum HIT, Foto: Paolo Schubert

Die Uhr zeigt gleich zehn, der Rektor hat zu einer Ansprache geladen. Die Sitzplätze des Auditorium Maximum sind längst belegt. Weit oben postieren sich kurz vor Beginn die letzten Zuschauer im Stehbereich, Sabrina hat einen Platz an der Seite gefunden. Die UNI-BIGBAND unter der Leitung von Hartmut Reszel eröffnet das Programm. Die Auswahl der Stücke scheint zu stimmen. Mit etwas Swing und heiteren Melodien lassen sich die Ersten begeistern, einige klatschen mit, von allen gibt es im Anschluss Applaus.

Was nun folgt ist eine kurze Ansprache des Rektors Prof. Dr. Wilfried Grecksch und ein Vortrag des Prorektors für Studium und Lehre, Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn, zum Thema der Rahmenbedingungen eines Studiums in Halle. Und gerade die interessieren Sabrina. Beschäftigt hat sie sich mit solchen Grundlagen noch nie. "Das machen wohl die wenigsten Schüler im Vorfeld." Die Umstellung zum Bachelor- und Mastersystem, die Bewertung über Credit-Points und die damit verbundene Modularisierung sehen die beiden Referenten als Kernelemente bei der Schaffung eines gemeinsamen internationalen Hochschulraums. Bewährtes solle dennoch bleiben. Und Schenkluhn verdeutlicht, dass Studierende nach den Umstellungen nur Vorteile zu spüren bekommen werden. "Das neue System ist flexibler, das Studium für jeden Einzelnen individueller planbar und schneller durchführbar."

Zum Abschluss der Veranstaltung zeigt Jana Post, Studierende am Institut für Sprechwissenschaft und Phonetik, einen kleinen Abriss der universitären Geschichte und gibt noch ein paar persönliche Tipps an alle, die sich für ein Studium entschließen wollen. Sabrina ist zufrieden. "Es war alles ein bisschen viel auf einmal." Sie überlegt inzwischen, welche Veranstaltungen der Institute sie noch besucht. Schwierig sei das schon. "Viele Veranstaltungen finden zeitgleich statt, zudem noch in verschiedenen Stadtteilen", meint sie etwas verwundert. "Wir werden jetzt erst einmal zu den Erziehungswissenschaftlern schauen und dann in die Informatik. Das ist für meine Freundin und mich am ehesten interessant."

(Paolo Schubert, 17.03.2006)

 
  Ute Olbertz, 17.03.2006
 
     
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