Am 16. und 17. Dezember beginnt das Institut für Soziologie
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit den
Erhebungen für die mitteldeutsche Graffiti-Untersuchung.
Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen von Graffiti auf
das Wohnumfeld zu untersuchen und neue Wege des Umgangs mit
Graffiti zu erkunden.
In den Städten Halle, Merseburg, Leipzig und Dresden
werden Studierende Graffiti an Wohnhäusern zählen,
Fragebögen verteilen und Interviews mit Mietern, Vertretern
von Wohnungsgesellschaften und privaten Hauseigentümern
führen. Es handelt es sich um die aktuelle umfangreiche
repräsentative Studie zu diesem Thema in Mitteldeutschland.
Ist das Lebensgefühl in Stadtteilen mit Graffiti lockerer?
Oder fühlt man sich in Stadtteilen mit viel Graffiti
eher bedroht? Das sind nur zwei der Fragen, die in dem Lehrforschungsprojekt
des Instituts für Soziologie der Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg unter Leitung von Prof. Dr. Reinhold Sackmann
untersucht werden. Die entsprechenden Forschungsergebnisse
werden 2007 in der mitteldeutschen Graffiti-Studie veröffentlicht.
Die Ergebnisse einer ersten Studie aus dem Jahr 2005 ("Graffiti
zwischen Kunst und Ärgernis") sind im Internet
nachzulesen unter
http://www.soziologie.uni-halle.de/publikationen/pdf/0601.pdf
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Reinhold Sackmann
Geschäftsführender Direktor Institut für
Soziologie
Tel. 0345 55-24252
E-Mail: reinhold.sackmann@soziologie.uni-halle.de
(Carsten Heckmann, 13. Dezember 2006)