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MITTELDEUTSCHE GRAFFITI-UNTERSUCHUNG STARTET
Erhebungen in Halle, Merseburg, Leipzig und Dresden
  14.12.2006
 

Am 16. und 17. Dezember beginnt das Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit den Erhebungen für die mitteldeutsche Graffiti-Untersuchung. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen von Graffiti auf das Wohnumfeld zu untersuchen und neue Wege des Umgangs mit Graffiti zu erkunden.

In den Städten Halle, Merseburg, Leipzig und Dresden werden Studierende Graffiti an Wohnhäusern zählen, Fragebögen verteilen und Interviews mit Mietern, Vertretern von Wohnungsgesellschaften und privaten Hauseigentümern führen. Es handelt es sich um die aktuelle umfangreiche repräsentative Studie zu diesem Thema in Mitteldeutschland.

Ist das Lebensgefühl in Stadtteilen mit Graffiti lockerer? Oder fühlt man sich in Stadtteilen mit viel Graffiti eher bedroht? Das sind nur zwei der Fragen, die in dem Lehrforschungsprojekt des Instituts für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter Leitung von Prof. Dr. Reinhold Sackmann untersucht werden. Die entsprechenden Forschungsergebnisse werden 2007 in der mitteldeutschen Graffiti-Studie veröffentlicht.

Die Ergebnisse einer ersten Studie aus dem Jahr 2005 ("Graffiti zwischen Kunst und Ärgernis") sind im Internet nachzulesen unter
http://www.soziologie.uni-halle.de/publikationen/pdf/0601.pdf


Ansprechpartner:
Prof. Dr. Reinhold Sackmann
Geschäftsführender Direktor Institut für Soziologie
Tel. 0345 55-24252
E-Mail: reinhold.sackmann@soziologie.uni-halle.de

(Carsten Heckmann, 13. Dezember 2006)

 
  Ute Olbertz, 14.12.2006
 
     
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