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FREMDENFEINDLICHKEIT ALS STANDORTNACHTEIL
Hochkarätig besetzte Diskussionsrunde am 30. November
  23.11.2006
 

"Standortnachteil Ost? Wirtschaft braucht Weltoffenheit und Toleranz!". Unter diesem Titel laden die Initiative Zivilcourage Halle und die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Donnerstag, 30. November, zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein.

Auf der Grundlage der bundesweiten Studie des Economy & Crime Research Centers der Martin-Luther-Universität zu rechter Gewalt und Fremdenfeindlichkeit als negativem Standortfaktor besonders der Neuen Bundesländer diskutieren Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden die aktuelle Lage in Sachsen-Anhalt. Der Verfassungsschutzbericht des Landes sowie die ständig neuen Meldungen über Gewalttaten in Gemeinden, Städten, Schulen und Fußballstadien mit rechtsextremistischen Hintergrund geben Anlass zur Sorge. Vor diesem Hintergrund überdenken Unternehmen ihre Standortentscheidungen und bevorzugen andere Regionen.

Anliegen der Veranstaltung ist es, Schlussfolgerungen aus dieser besorgniserregenden Situation zu diskutieren. Gemeinsam sollen Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit von zivilgesellschaftlichen Initiativen, der Universität, der Wirtschaft und der Politik für die nachhaltige Verbesserung der Situation in der Region und des Images als Wirtschaftsstandort entwickelt werden.

An der Veranstaltung nehmen teil:
• Holger Hövelmann, Innenminister des Landes Sachsen-Anhalt,
• Dr. Thomas Brockmeier, Geschäftsführer der Hauptgeschäftsführung, IHK Halle-Dessau
• Johannes Krause, Vorsitzender DGB Region Sachsen-Anhalt Süd
• Ruth Kretschmer, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin DOW Olefinverbund GmbH
• Heinz Junge, Arbeitsdirektor Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft mbH

Es moderiert Prof. Dr. Kai-D. Bussmann, der an der Martin-Luther-Universität den Lehrstuhl für Kriminologie und Strafrecht inne hat. Das Impulsreferat hält Dipl.-Soz. Markus M. Werle vom Economy & Crime Research Center.

Die Diskussionsveranstaltung findet am Donnerstag, 30. November, um 16.30 Uhr im Hallischen Saal der Burse zur Tulpe, Universitätsring 5, statt.


Weitere Informationen im Internet:
http://www.econcrime.uni-halle.de

Ansprechpartner:

Dipl.-Soz. Markus M. Werle
Economy & Crime Research Center
Tel.: 0345 55-23119 und 0170-5448778
E-Mail: markus.werle@jura.uni-halle.de

Christoph Starke
Sprecher der Initiative Zivilcourage Halle
Tel.: 0345 27980751

(Carsten Heckmann, 23.11.2006)

 
  Ute Olbertz, 23.11.2006
 
     
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