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Exzellenzinitiative trägt zur Profilierung der Forschungsschwerpunkte bei
Strategie für zweite Runde notwendig
  25.01.2006
 
Die Martin-Luther-Universität hatte sich an der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern mit vier Antragsskizzen in allen drei Förderlinien beteiligt, konnte jedoch nur einen Teilerfolg erzielen: Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität sind an dem erfolgreichen Exzellenzcluster "Molecules and Cells in Tissue Regeneration" der Universität Leipzig wesentlich beteiligt. Die Martin-Luther-Universität wird nun alles Nötige tun, dass dieser Antrag der Universität Leipzig, der am 20. April 2006 bei der DFG vorliegen muss, zum Erfolg führt.

Die Leitung der Martin-Luther-Universität und die an der Erstellung der Antragskizzen beteiligten Wissenschaftler werden nun nach Eingang der detaillierten Bewertung dieser Skizzen durch die gemeinsame Kommission von DFG und WR, die auf Voten internationaler Gutachtergremien beruht, eine sorgfältige Analyse der eingereichten Skizzen vornehmen. Auf der Grundlage dieser Analyse wird eine Strategie der Antragsskizzen der Martin-Luther-Universität für die zweite Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern im September 2006 bestimmt werden müssen.

Insgesamt sind folgende Punkte zu konstatieren:

  1. Die Beteiligung der Martin-Luther-Universität an der genannten Exzellenzinitiative hat die Profilierung der Forschungsschwerpunkte weiter vorangebracht.
  2. Im Vergleich zeigt sich jedoch deutlich, dass die Mehrzahl der Universitäten im Osten ähnlich wie die Martin-Luther-Universität abgeschnitten hat. Das Ergebnis erweist die noch deutlichen strukturellen Defizite der ostdeutschen gegenüber den Universitäten der alten Bundesländer. Es sind deshalb weitere essentielle Anstrengungen nötig, um den Aufholprozess im Bereich der Universitäten in den neuen Bundesländern voranzubringen.
  3. Nach den tiefgreifenden Finanzkürzungen und daraus folgenden sehr kraftraubenden Umstrukturierungen der vergangenen Jahre braucht die Martin-Luther-Universität nun dringend "ruhiges Fahrwasser", um eine kontinuierliche Entwicklung und Profilierung ihrer Forschungsschwerpunkte zu gewährleisten. Das Programm "Exzellenznetzwerke in Sachsen-Anhalt" und die im Dezember 2005 mit dem Land abgeschlossene Zielvereinbarung über fünf Jahre sind Schritte in die richtige Richtung.

Prof. Dr. Dr. Reinhard Neubert
Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und internationale Beziehungen

Telefon: 55-21450
E-Mail: reinhard.neubert@rektorat.uni-halle.de

 
  25.01.2006
 
     
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