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HERAUSFORDERUNGEN FÜR DEN MITTELSTAND
Rechnungslegung wird umgestellt – Bilanz- und Steuersymposium thematisiert die Folgen
  10.11.2006
 


Vor "enormen Herausforderungen" sieht Professor Michael Ebeling von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Der Grund: die Umstellung der Rechnungslegung auf internationale Standards. Sie berge aber auch Chancen. Das Thema spielt eine große Rolle beim 8. Halleschen Bilanz- und Steuersymposium am Freitag, 17. November.

Die Rechnungslegung wird von den deutschen Vorschriften des Handelsgesetzbuches auf international anerkannte Standards umgestellt. "Dies war bislang großen Aktiengesellschaften vorbehalten. Mittelständische Unternehmen stellt die Umstellung vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig können sich für sie aber auch bessere Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung ergeben", betont Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Ebeling, der an der Martin-Luther-Universität den Lehrstuhl für Externes Rechnungswesen inne hat.

Der Lehrstuhl ist Mitveranstalter des 8. Halleschen Bilanz- und Steuersymposiums, bei dem am Freitag, 17. November, aktuelle Entwicklungen im Bilanz-, Steuer- und Gesellschaftsrecht auf nationaler und europäischer Ebene im Mittelpunkt stehen. Weitere Veranstalter sind der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre (Prof. Dr. Gerhard Kraft) sowie der Lehrstuhl für Handels- und Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Rolf Sethe).

Die Vor- und Nachteile der Umstellung der Rechnungslegung stellt der renommierte Gesellschaftsrechtler Prof. Dr. iur. Dres. h.c. Peter Hommelhoff von der Universität Heidelberg in seinem Vortrag "Deutscher Mittelstand und internationale Rechnungslegung" dar. Die weiteren Vorträge sind: "Implikationen einer international anerkannten Abschlussprüferaufsicht für deutsche Unternehmen" (Prof. Dr. Kai-Uwe Marten, Universität Ulm); "Aktuelle Entwicklungen bei Funktionsverlagerungen" (Dr. Thomas Borstell, Mitglied des Vorstands bei Ernst & Young); "Wesentliche Änderungen des Umwandlungssteuergesetzes durch das SEStEG" (Dr. Andreas Schumacher, Flick Gocke Schaumburg).

Hinter der Abkürzung SEStEG verbirgt sich der Entwurf eines Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften. Hier stehen aktuelle steuerliche Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen im Blickpunkt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.wiwi.uni-halle.de/externes

Ansprechpartner:
Dipl.-Kfm. Sascha Ernst
Tel.: 0345 55-23364
E-Mail: sascha.ernst@wiwi.uni-halle.de

(Carsten Heckmann, 10.11.2006)

 
  Ute Olbertz, 10.11.2006
 
     
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