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BÖLLER AM MORGEN
Viele Besucher kamen zur Sonnabend-Vorlesung
  14.03.2006
 
Feuerwerk und Knaller waren schon immer ein brandheißes Thema. Da ist es nicht verwunderlich, dass am vergangenen Samstag zur Ringvorlesung des Fachbereichs Chemie, diesmal zum Thema der Feuerwerkskörper unter chemischen Gesichtspunkten, annährend 100 Hallenser in den Jacob-Volhard-Hörsaal, Institut für Physikalische Chemie, kamen. Eigentlich für Schüler angelegt, waren unter den Besuchern verschiedene Altersgruppen zu finden. Freie Plätze? Mangelware.


Durch den Hörsaal zogen dichte Rauchschwaden ...

Wie ist der Begriff des Feuerwerks definiert? Woraus besteht eigentlich "black powder" und was ist überhaupt Schießbaumwolle? Fragen, die Prof. Dr. René Csuk im ersten Teil der Vorlesung den Zuschauern mit Hilfe einer Präsentation mit Videosequenzen eindrucksvoll beantwortete. Erklärt wurde aber auch, dass Kugelbomben ummantelte Geschosse sind, die bei Großfeuerwerken als Alternative zu Raketen eingesetzt werden und dass Materialentzündungen auch durch Wasser ausgelöst werden können. Vor allem die Jüngsten staunten nicht schlecht. Und spätestens zur Vorstellung eines kurzen Videos über eine romantische Musik-Feuerwerk-Kombination ging eine Welle des Erstaunens durch die gesamte Menge.

Neben Theorie auch Praxis
Höhepunkt der Veranstaltung war zweifelsfrei die praktische Vorführung einiger auserwählter farbiger Flammenspiele, die durch den Applaus des Publikums ausgiebig gelobt wurden. Dichter Rauch und laute Knalle störten niemanden. Den Abschluss bildete die Live-Vorführung kleiner Nitroglycerinexplosionen aus sicherer Entfernung.
Csuk zeigte sich im Anschluss der Veranstaltung zufrieden. "Ich habe mich über das große Interesse gefreut", meinte er. Viele seien fasziniert gewesen. Da habe sich die Veranstaltung und der Aufwand doch gelohnt.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. René Csuk, Institut für Organische Chemie
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Kurt-Mothes-Strasse 2, 06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 5525660
E-Mail: rene.csuk@chemie.uni-halle.de

Interessenten, die diese Veranstaltung verpasst haben, können sich in den kommenden beiden Wochen auf zwei weitere Sonnabend-Vorlesungen im Jacob-Volhard-Hörsaal, Mühlpforte 1, freuen:

Sa, 18.03.2006, 10 Uhr (Prof. Dr. Wolfgang Weißflog)
Flüssige Kristalle - Von bunten Käfern bis zum flachen Bildschirm

Sa, 25.03.2006, 10 Uhr (Prof. Dr. Marcus Glomb)
Und was gibt es bei Ihnen zum Mittagessen? Küchenweisheiten wissenschaftlich hinterfragt

(14.03.2006)

 
  Ute Olbertz, 14.03.2006
 
     
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