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FEUERWERK AUS CHEMISCHER SICHT
Sonnabends-Vorlesung mit Spannung erwartet
  7.03.2006
 
"Die Zähmung des Feuers - Feuerwerk und Böller aus chemischer Sicht" - diesem spannenden Thema widmet sich Prof. Dr. René Csuk in der nächsten Veranstaltung der Reihe der Sonnabends-Vorlesungen des Fachbereichs Chemie am 11. März 2006, 10.00 Uhr im Jacob-Volhard-Hörsaal, Mühlpforte 1. Die Besucher können eindrucksvolle Videos sehen und farbenprächtige Experimente miterleben.

Diese Sonnabends-Vorlesungen sind dazu angetan, einer breiten Öffentlichkeit - insbesondere Schülern - etwaige Berührungsängste zur Chemie zu nehmen, deshalb werden spezielle Themen öffentlichkeitswirksam aufgearbeitet. Es handelt sich um Themen, die von allgemeinem Interesse sind, die aber nicht notwendigerweise einen aktuellen Forschungsbezug zur Arbeit des jeweiligen Referenten haben.

Worum geht es nun am Samstag?
Feuerwerke sind bei uns traditionell nur einigen wenigen Ereignissen im Jahr vorbehalten: Silvester, große Stadtfeste (Salzfest, Händelfestspiele), während andernorts (Spanien, Malta, ...) Feuerwerke zu bestimmten Jahreszeiten beinahe täglich abgeschossen werden. Während "primitives" Feuer eine der ersten und höchsten Kulturleistungen darstellt, ist das "feurige Malen" auf nachtschwarzem Himmel auch ein Ausdruck spielerischer Leichtigkeit, die aus einer Zähmung, Kontrolle und Beherrschung des sonst so vernichtenden Feuers resultiert. Aus sonst gefährlichen Detonationen und Explosionen werden gezielte Knaller, wild lodernde Flammen werden zu Himmelsbildern verarbeitet; gegebenenfalls wird sogar Musik hinterlegt (vgl. Feuerwerksmusik).

Die Geometrie des Hörsaals verbietet es (leider), echte Feuerwerke abzuschießen; die Besucher der Vorlesung werden also eindrucksvolle Videoaufnahmen zu sehen bekommen (mit Geräuschen). Die Hintergründe von Raketen, Bomben, Heulern, Knallern, ... werden erläutert und mit Bildern belegt - und als Abschluss gibt's ein paar wenige Experimente, darunter bengalische Feuer (mehrfarbig), bengalische Papiere, Schießbaumwolle und am Ende die kontrollierte Detonation von Nitroglycerin.

Interessierte Besucher sind zu dieser besonderen Vorlesung herzlich willkommen.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. René Csuk, Institut für Organische Chemie
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Kurt-Mothes-Strasse 2
06120 Halle (Saale)
Tel.: 0345 5525660
E-Mail: rene.csuk@chemie.uni-halle.de


 
  Ute Olbertz, 7.03.2006
 
     
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