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EINFÜHRUNG GESTUFTER STUDIENSTRUKTUR
Uni Halle erhält von HRK und BMBF eine Stelle für Bologna-Experten
  12.01.2005
 
Die Martin-Luther-Universität gehört zu den 20 ausgewählten Hochschulen, die durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Rahmen des Programms "Bologna-Experten an deutschen Hochschulen" unterstützt werden. Damit hat sich die hallesche Universität unter insgesamt 127 deutschen Bewerberhochschulen durchsetzen können. An der Ausschreibung zur Teilnahme am "Kompetenzzentrum Bologna" hatten sich 57 Fachhochschulen, 52 Universitäten, 10 Kunst- und Musikhochschulen sowie 8 private Hochschulen beworben. Im Mittelpunkt stehen die Umstellung des bestehenden Studienangebots auf gestufte Studiengänge, die Einführung von ECTS und des Diploma Supplement und die Qualitätssicherung.

Bei der Umsetzung der Bologna-Reformen, die sich jeweils an den Hochschulen als aufwändiger Prozess gestalten, geht es um nicht weniger als eine weitgehende Neukonzeption des gesamten Studienangebots. Die Hochschulen stellen ihre Studiengänge auf ein gestuftes System (der Master baut auf dem Bachelor auf, zugleich werden das alte Magister-Studium und das Diplom ersetzt) und auf ein Leistungspunktesystem um. Um diesen tiefgreifenden Umbau zu unterstützen, hat das BMBF Gelder für ein Förderprogramm bereit gestellt. Die Ausschreibung und die Auswahl der geeigneten Hochschulen übernahm die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Ein Experte oder eine Expertin aus dem bei der HRK angesiedelten Kompetenzzentrum wird die hallesche Universität zwei Jahre lang vor Ort beim Reformprozess unterstützen. Darüber hinaus stellt die HRK Sachmittel für die Durchführung von Schulungsmaßnahmen zur Verfügung.

Zentrale Kriterien bei der Auswahl waren die Erkennbarkeit einer klaren Strategie der Hochschule bei der Umsetzung, die eindeutige Formulierung der Aufgaben der Bologna-Experten sowie eine überzeugende Einbindung der Personen in die Strukturen der Hochschule. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Kompetenzzentrum Bologna soll die Hochschulen auf dem Weg begleiten, den sie gemäß der politischen Vorgaben ihrer Landesregierungen zur Erreichung der Bologna-Ziele eingeschlagen haben.

An der Martin-Luther-Universität soll das zweistufige Studiensystem in allen dafür geeigneten Bereichen zügig eingeführt werden, beschloss der Akademische Senat im Dezember 2003. Auf der Grundlage eines gut überlegten Zeitplans gilt es gegenwärtig, in den Einrichtungen der Universität die konzeptionelle Vorarbeit dafür zu leisten. Zum Studienjahr 2006/07 soll dann in Halle die Einführung gestufter Abschlüsse auf breiter Basis erfolgen - es werden sich fast alle Fächer beteiligen. Nach der gestuften Struktur gliedert sich das Gesamtstudium folgendermaßen: Das Bachelor-Studium umfasst in der Regel sechs Semester, das Master-Studium vier Semester.

Das Prorektorat für Studium und Lehre erarbeitete in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hochschulforschung HoF Wittenberg Eckwerte zur Modularisierung und zur gestuften Studienstruktur an der Martin-Luther-Universität, die der Akademische Senat Mitte des Jahres 2004 verabschiedete. Damit hat sich die Universität eine Plattform für ihre neuen Bachelor- und Master-Studiengänge gegeben. Seitdem sind die Fachbereiche und Institute aufgefordert, im Rahmen der Vorgaben der Eckwerte inhaltliche Vorstellungen zu den neuen Studiengängen zu entwickeln und zu realisieren.

Über die Einführung der neuen Studienstruktur in Halle sind umfangreiche Informationen im Internet zu finden unter der Adresse: http://www.prorektoratsl.uni-halle.de/bachelor_master/

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn
Prorektor für Studium und Lehre der Martin-Luther-Universität
Tel.: 0345 55 21490
E-Mail: wolfgang.schenkluhn@rektorat.uni-halle.de

 
  Ute Olbertz, 12.01.2005
 
     
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