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aula konzerte halle
Eröffnungskonzert am 11. April 2006
  4.04.2006
 
Zum Semesterbeginn können sich alle Musikfreunde auf das erste Konzert der neuen Reihe aula konzerte halle freuen. Es findet am 11. April 2006 um 19.30 Uhr in der Aula im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität statt.

Auf dem Programm stehen Werke für Flöte und Klavier von Béla Bartók, Peteris Vasks, Franz Liszt und César Franck. Es spielen Stefan Hiby (Flöte) und Stefan Palm (Klavier). Beide Künstler haben sich u. a. durch internationale Konzerttätigkeit ausgezeichnet.
Ein besonderer Reiz liegt in der Auswahl der Musikstücke. Werke ungarischer und französischer Komponisten gelangen zur Aufführung, aber auch eine Sonate für Flöte (solo) des lettischen Komponisten Peteris Vasks (geb. 1946). Viele seiner Werke stehen im Zeichen der politischen Umwälzungen 1990/91 in den baltischen Staaten. Geboren in Aizpute (Lettland) als Sohn eines Geistlichen, war es für den heute vielfach geehrten Komponisten nicht einfach, seine musikalische Ausbildung zu verfolgen.

Zehn Freikarten für Studierende
Wer am schnellsten am Mittwoch, dem 5. April 2006, ab 11 Uhr zum Telefon eilte und die Nummer 0345 55-21423 wählte, konnte - wie an dieser Stelle angekündigt - eine oder zwei von zehn Freikarten für das erste Konzert gewinnen. Die Freikarten für Studierende waren bereits 11.06 Uhr vergeben.

Stefan Hiby (Flöte) studierte Musik an der Folkwanghochschule und an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg i. Br. Klavier sowie Flöte bei Aurèle Nicolet. Nach mehrjähriger Orchestertätigkeit folgte ein Medizinstudium mit anschließendem Einsatz als Notarzt im Sudan. Nach seiner Rückkehr war er Abteilungsleiter an der Musikschule in Bochum. Daneben entfaltete er eine rege internationale Konzerttätigkeit. Zur Zeit ist Stefan Hiby Leiter der Förderstätte "Kind und Musik" in Salz bei Bad Neustadt/ Saale mit heilpädagogischem Schwerpunkt. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze zu Fragen der elementaren Musikpädagogik.

Stefan Palm (Klavier) studierte an den Musikhochschulen in Köln und Aachen. Als bisher einziger Studierender legte er drei Konzertexamen ab: neben dem Kirchenmusikexamen die Konzertexamen in Orgel, Cembalo und Klavier. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes studierte er an der Juilliard School in New York. Stefan Palm gewann zahlreiche Preise, u. a. beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Es folgten Rundfunkaufnahmen bei deutschen und internationalen Rundfunkanstalten; ausgedehnte Konzertreisen führten ihn in europäische Länder, die USA und Japan. Er ist Kantor an St. Marien in Neuss und Dozent für Cembalo und Kammermusik an der Aachener Abteilung der Musikhochschule Köln.

Die Künstler gestalten am 11. April ein ansprechendes Programm, auf das die Konzertbesucher gespannt sein können:

Béla Bartók (1881-1945): Rumänische Volkstänze für Flöte und Klavier
Die Verschmelzung der Elemente des Volksliedes mit seinem persönlichen Stil, der zunächst auf der klassisch-romantischen Tradition des 19. Jahrhunderts gründete, gehört zu den charakteristischen Besonderheiten der Musik Béla Bartóks. Neben der Sammlung ungarischer Volksmusik regte ihn die Beschäftigung mit der Musik der Rumänen während des ersten Weltkriegs zu den meisten Kompositionen an, vor allem Lieder und Tänze.

Peteris Vasks (*1946): Sonate für Flöte solo (Nakts - Lidojums - Nakts)
In den Werken des lettischen Komponisten Peteris Vasks spielt die Metaphysik von Naturlauten - wie hier die Stimme eines Vogels - eine bedeutende Rolle. Vasks sieht sie als besonderen Ausdruck der Freiheit und der Sehnsucht nach Einklang mit der Welt. Die 1992 komponierte Flötensonate mit ihren Sätzen "Nacht - Flug - Nacht" spiegelt diese Thematik wider.

Franz Liszt (1811-1886): Fantasie und Fuge über das Thema B-A-C-H
In diesem Werk steht der Titel B-A-C-H nicht nur für ein Anknüpfen an das beliebte Viertonmotiv. Liszt konzipierte seine Fantasie für Klavier darüber hinaus
als Hommage an den Harmoniker Bach. Überragend in Virtuosität und Klangfülle basiert Liszts 1870 entstandene Fantasie auf dem gleichnamigen Werk für Orgel, das er für die Einweihung der neuen großen Ladegast-Orgel im Merseburger Dom 1856 komponierte.

César Franck (1822-1890): Sonate A-Dur für Flöte und Klavier
César Franck komponierte die Sonate A-Dur 1886 in seiner letzten großen Schaffensphase, in der viele seiner wichtigsten Werke entstanden. Die Sonate A-Dur zeigt sehr deutlich eine avancierte Harmonik, die sich in schwebenden Tonalitäten bewegt und sich impressionistischen Klangfarben annähert. Komponiert als Violinsonate, erklingt sie hier in der Fassung für Flöte und Klavier.

Für die Konzertbesucher sind am 11. April die Ausstellungsräume des Universitätsmuseums im Löwengebäude von 18 bis 22 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen zum Kartenvorverkauf und zu der Reihe aula konzerte halle unter www.aula-konzerte.uni-halle.de und unter den Aktuellen Meldungen.

 
  Ute Olbertz, 04.04.2006
 
     
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